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01/07/2026

11 Min. Lesezeit

Krypto-ETFs

Ein Symbol das Krypto Etfs zeigt.

Krypto-ETFs bieten eine attraktive Möglichkeit, in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum zu investieren, ohne die digitalen Währungen direkt zu kaufen. Diese börsengehandelten Fonds vereinen die Welt der traditionellen Finanzmärkte mit den Chancen des Krypto-Sektors. Doch sind Krypto-ETFs wirklich sinnvoll und welche Optionen gibt es für Anleger in Deutschland und Europa? In diesem Ratgeber erfährst du, was ein Krypto-ETF ist, wie die Fonds funktionieren und ob sie die richtige Investition für dich sein könnten. 

  • Produktart: Krypto-ETFs sind börsengehandelte Fonds, die die Kursentwicklung von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum abbilden – in Europa sind vergleichbare Produkte meist als Krypto-ETPs oder ETNs erhältlich.

  • Anlagezugang: Sie ermöglichen dir den Einstieg in den Kryptomarkt, ohne dass du selbst Coins kaufen oder eine Wallet verwalten musst.

  • Vorteile: Krypto-ETPs gelten als reguliert, leicht handelbar und bieten dir eine transparente Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Kryptowährungen teilzuhaben.

  • Nachteile: In Europa fehlt es derzeit an echten Krypto-ETFs, die Produktauswahl ist begrenzt und bei ETNs besteht zusätzlich ein Emittentenrisiko.

Was sind Krypto-ETFs? 

Krypto-ETFs sind börsengehandelte Fonds, die es Anlegern ermöglichen, in Kryptowährungen zu investieren, ohne diese direkt zu besitzen. Ein klassischer ETF bildet in der Regel einen Index ab, der eine Vielzahl an Vermögenswerten wie etwa Aktien enthält. Bei Krypto-ETFs wird allerdings die Wertentwicklung einer Kryptowährung abgebildet, die physisch als Sicherung hinterlegt werden kann. ETFs gelten als transparent und reguliert, da sie von Emittenten und Börsenaufsichten überwacht werden. Das macht sie besonders attraktiv für Anleger, die eine einfache und regulierte Möglichkeit suchen, in den Kryptomarkt einzusteigen.

Je nach Art des ETFs wird dabei entweder die Kryptowährung selbst gehalten oder ein Terminvertrag auf sie gehandelt.

  • Krypto-Future-ETFs: Diese Art von ETFs nutzen Termingeschäfte (Futures), um die Wertentwicklung der jeweiligen Kryptowährung abzubilden. Zwei Parteien verpflichten sich dazu, einen bestimmten Vermögenswert zu einem zuvor vereinbarten Preis zu handeln. Dadurch kann der Wert des Future-ETFs von der tatsächlichen Wertentwicklung abweichen.

  • Krypto-Spot-ETFs: Spot bedeutet, dass die Kryptowährung direkt zum aktuellen Marktpreis gekauft und verkauft wird. Du bist demnach mit einer Investition in einen Krypto-Spot-ETF genauso von der Wertentwicklung betroffen, wie wenn du die Coins und Token selbst über eine Börse handelst und in deiner Wallet hältst.

Unterschiede zwischen Krypto-ETFs, ETPs und ETNs

Wenn von einem Krypto-ETF die Rede ist, ist oft nicht eindeutig, welches Produkt genau gemeint ist. In der Praxis verwenden viele Anleger den Begriff als Oberbegriff für verschiedene Arten von börsengehandelten Krypto-Produkten, darunter ETFs, ETPs und ETNs. Damit du besser einschätzen kannst, welche Anlageform zu deinen Zielen passt, zeigen wir dir hier die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.

ETF (Exchange Traded Fund)

  • börsengehandelter Fonds, der einen Index aus mehreren Vermögenswerten abbildet

  • in den USA auch als Krypto-ETF zugelassen – meist auf Basis von Futures

  • seit Anfang 2024: erste Spot-ETFs mit physisch hinterlegtem Bitcoin

  • in Europa derzeit keine Zulassung für Krypto-ETFs

ETP (Exchange Traded Product)

  • Oberbegriff für börsengehandelte Produkte wie ETFs und ETNs

  • Krypto-ETPs dürfen einzelne Coins abbilden, z.B. Bitcoin, Ethereum oder Solana

  • in Europa weit verbreitet und meist physisch besichert mit echten Kryptowährungen

  • technisch ähnlich zu ETFs, aber flexibler in der Produktausgestaltung

ETN (Exchange Traded Note)

  • Schuldverschreibung, bei der der Emittent die Kursentwicklung eines Coins verspricht

  • kein direkter Besitz der Kryptowährung

  • höheres Risiko: Bei Insolvenz des Emittenten droht Totalverlust

Hinweis für Anleger in Europa: Auch wenn häufig von Krypto-ETFs gesprochen wird, sind in Europa tatsächlich nur Krypto-ETPs und ETNs erhältlich. Diese Produkte erfüllen ähnliche Funktionen, sind aber regulatorisch anders strukturiert und an europäische Vorgaben angepasst.

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Was ist der Unterschied zwischen traditionellen ETFs und Krypto-ETFs?

Der Hauptunterschied zwischen traditionellen ETFs und Krypto-ETFs liegt in den jeweiligen Vermögenswerten, die sie abbilden. Traditionelle ETFs bilden Indizes von Vermögenswerten wie Wertpapieren oder Rohstoffen ab, während Krypto-ETFs die Wertentwicklung von Kryptowährungen verfolgen. Krypto-ETFs decken häufig nur eine Kryptowährung ab und sind oft volatiler, während traditionelle ETFs verschiedene Vermögenswerte enthalten. Das sorgt bei traditionellen ETFs meist für eine geringere Schwankungsbreite und mehr Stabilität im Vergleich zu Krypto-ETFs. Dadurch ist die Diversifikation bei traditionellen ETFs deutlich breiter als bei Krypto-ETFs.

Demnach gibt es Unterschiede in den Basiswerten und Anlageklassen, der Volatilität und dem Risiko, der Regulierung, der Handhabung und der Verwahrung.

Basiswerte und Anlageklassen

  • Traditionelle ETFs: bilden Indizes von Vermögenswerten wie Wertpapieren oder Rohstoffen ab

  • Krypto-ETFs: verfolgen die Wertentwicklung einzelner Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder XRP und Krypto-ETFs können auch mehrere Kryptowährungen abbilden

Volatilität und Risiko

  • Traditionelle ETFs: bieten häufig eine breite Diversifizierung, da sie eine Vielzahl an Vermögenswerten umfassen können und sind weniger volatil als Kryptowährungen

  • Krypto-ETFs: unterliegen starken Kursschwankungen, was zu höheren Renditen, aber auch zu einem höheren Risiko führen kann

Regulierung

  • Traditionelle ETFs: unterliegen klaren und etablierten regulatorischen Bedingungen

  • Krypto-ETFs: unterliegen regulatorischen Unterschieden von Land zu Land, die zudem noch nicht vollständig gefestigt sind, z.B. sind Krypto-ETFs in Europa nur als ETPs zugelassen

Handhabung und Verwahrung

  • Traditionelle ETFs: Trading und Verwahrung werden wie Aktien über ein Wertpapierdepot bei einem regulierten Broker gehandhabt.

  • Krypto-ETFs: Sie ermöglichen Anlegern den Zugang zum Kryptomarkt, ohne die zugrunde liegenden Vermögenswerte selbst kaufen oder in einer Wallet verwahren zu müssen, denn die Verwahrung übernimmt der Emittent.

Welche Kryptowährungen sind typischerweise in Krypto-ETFs vertreten?

Die meisten Krypto-ETFs und Krypto-ETPs konzentrieren sich auf einzelne, etablierte Kryptowährungen mit hoher Marktkapitalisierung. Dazu gehören insbesondere Bitcoin und Ethereum, in einigen Fällen auch Solana oder XRP.

In den USA wurden bereits ETFs auf Bitcoin und Ethereum zugelassen, die physisch mit den jeweiligen Coins hinterlegt sind. Diese Spot-Krypto-ETFs gelten als neue Möglichkeit, indirekt in Kryptowährungen zu investieren, reguliert und über herkömmliche Börsen handelbar.

In Europa hingegen stehen Anlegern keine klassischen Krypto-ETFs zur Verfügung. Stattdessen gibt es eine Vielzahl an Krypto-ETPs, die meist eine einzige Kryptowährung abbilden. Beispiele sind der 21Shares Bitcoin ETP oder der Bitwise Physical XRP ETP. Diese Produkte gelten als regulierte Alternativen zu ETFs und können ebenfalls über Börsen gekauft werden.

Wer eine breitere Streuung bevorzugt, findet zudem ETF-ähnliche Produkte, die mehrere Kryptowährungen bündeln. Solche Krypto-ETPs bieten eine einfache Möglichkeit, über ein einziges Produkt in verschiedene Coins zu investieren, ähnlich wie ein klassischer ETF im Aktienbereich.

Welche Krypto-ETFs gibt es?

Es gibt eine Auswahl an Krypto-ETFs. Achte bei deiner Suche nach Krypto-ETFs jedoch genau darauf, ob es wirklich ein ETF oder doch nur ein ETN ist. Oftmals werden ETNs auch in den Listen von Krypto-ETFs aufgeführt, wodurch es zu Verwechslungen kommen kann.

Im Folgenden findest du eine Liste von Krypto-ETFs, die physisch besichert und für US-Anleger verfügbar sind:

  • iShares Bitcoin Trust (IBIT)

  • Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC)

  • ARK 21Shares Bitcoin ETF (ARKB)

  • Bitwise Bitcoin ETF (BITB)

  • Grayscale Bitcoin Trust (GBTC)

  • VanEck Bitcoin Trust (HODL)

  • Invesco Galaxy Bitcoin ETF (BTCO)

  • iShares Ethereum Trust ETF (ETHA)

  • Grayscale Ethereum Trust ETF (ETHE)

  • Fidelity Ethereum Fund ETF (FETH)

Achte bei der Auswahl eines ETFs auf Faktoren wie Größe, Kosten, Ertragsverwendung, Fondsdomizil und Replikationsmethode. In Deutschland kannst du über Schuldverschreibungen (ETNs) in Kryptowährungen investieren. Hier sind Beispiele für Krypto-ETNs:

  • CoinShares Physical Bitcoin (GB00BLD4ZL17)

  • WisdomTree Physical Bitcoin (GB00BJYDH287)

  • iShares Bitcoin ETP (XS2940466316)

  • 21Shares Bitcoin ETP (CH0454664001)

Gibt es Krypto-ETFs in Europa?

Für den gesamten europäischen Markt gibt es keine Krypto-ETFs, da diese den speziellen Richtlinien für ETFs bzw. UCITS-Vorgaben nicht entsprechen. Diese Richtlinien dienen dazu, Anleger beim Kauf von ETFs zu schützen und mehr Transparenz zu gewährleisten.

Da in den Richtlinien festgehalten ist, dass ETFs eine ausreichende Diversifikation aufzuweisen haben, sind ETFs mit nur einem Vermögenswert wie etwa Bitcoin-ETFs ausgeschlossen. Zudem muss ein ETF mindestens fünf unterschiedliche Vermögenswerte beinhalten, die jeweils nicht mehr als 20% betragen dürfen. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Vermögenswerte des ETFs von einer Insolvenz des Emittenten abgesichert und als Sondervermögen verwaltet werden müssen.

Diese Rahmenbedingungen verhindern in der EU, einen Bitcoin-ETF aufzuerlegen. Auch ein Krypto-ETF, der mehrere Kryptowährungen enthält, wäre zurzeit wegen der hohen Kursschwankungen nur schwer möglich. Für eine gleichbleibende Gewichtung der Kryptowährungen in einem ETF wäre ein beinahe tägliches Rebalancing nötig, was ein häufiges Kaufen und Verkaufen von Coins und Token bedeuten würde. Das würde wiederum zu steigenden Kosten führen und die Rendite senken.

Was sind die Vor- und Nachteile von Krypto-ETFs?

Krypto-ETFs bieten zahlreiche Vorteile, die sie zu einer attraktiven Investitionsmöglichkeit für viele Anleger machen. Sie kombinieren die Chancen des Kryptomarkts mit Einfachheit und höherer Sicherheit traditioneller Finanzprodukte. Doch trotz ihrer Vorteile bringen Krypto-ETFs auch Nachteile mit sich, die vor einer Investition abgewogen werden sollten. Einige Risiken und Einschränkungen sind spezifisch für Krypto-ETFs, während andere allgemein für börsengehandelte Produkte gelten.

Die wichtigsten Vorteile im Überblick

  • Einfacher Zugang zu Kryptowährungen: Krypto-ETFs ermöglichen es dir, von der Wertentwicklung digitaler Vermögenswerte zu profitieren, ohne dich mit dem direkten Kauf oder der Verwaltung von Kryptowährungen auseinandersetzen zu müssen.

  • Reguliertes Umfeld: Da ETFs für Kryptowährungen von Börsenaufsichten überwacht werden, profitieren Anleger von einem hohen Maß an Sicherheit und Transparenz.

  • Liquidität: Da du Krypto-ETFs wie Aktien an Börsen kaufen kannst, ermöglicht das einen schnellen Kauf oder Verkauf.

  • Einfache Integration in bestehende Trading Strategien: Du kannst Krypto-ETFs genauso einfach in dein Depot aufnehmen wie andere börsengehandelte Fonds, ohne zusätzliche Tools oder Plattformen nutzen zu müssen.

  • Keine Wallets erforderlich: Da du keine Kryptowährungen direkt hältst, entfällt die Notwendigkeit, eine Krypto-Wallet zu erstellen und die Private Keys zu sichern.

  • Physische Besicherung: Krypto-Spot-ETFs sind physisch besichert, was bedeutet, dass die entsprechende Kryptowährung gekauft und als Sicherheit hinterlegt wird.

Die wichtigsten Nachteile im Überblick

  • Höhere Kosten: Krypto-ETFs haben oft mehr Kosten als traditionelle ETFs, was sich langfristig auf die Rendite auswirken kann.

  • Tracking-Fehler: Die Performance eines Krypto-ETFs kann von der tatsächlichen Wertentwicklung der zugrunde liegenden Kryptowährungen abweichen, insbesondere bei synthetischen Produkten.

  • Begrenzte Auswahl: In Deutschland sind Krypto-Investments über börsengehandelte Produkte nur in Form von ETPs möglich.

  • Regulatorische Unsicherheiten: Krypto-ETFs unterliegen rechtlichen und regulatorischen Risiken, die ihre Verfügbarkeit und Struktur beeinflussen können.

  • Kein direkter Besitz von Kryptowährungen: Da Krypto-ETFs den Zugang zu Kryptowährungen nur indirekt ermöglichen, kannst du nicht von Vorteilen wie dem direkten Staking oder der Nutzung von Coins im Krypto-Ökosystem profitieren.

  • Volatilität: Die starken Kursschwankungen von Kryptowährungen beeinflussen auch Krypto-ETFs, was sie zu einem Investment mit höherem Risiko macht.

Auch börsengehandelte Krypto-Produkte bringen gewisse Risiken mit sich, etwa durch starke Kursschwankungen oder Emittentenrisiken. Wer Kosten, Anbieter und Produktstruktur vergleicht, kann viele dieser Risiken deutlich reduzieren. Ein Sparplan auf mehrere Kryptowährungen hilft zudem, langfristig zu investieren und Schwankungen besser auszugleichen.

Neue Spot-Krypto-ETFs in den USA: Kommt jetzt die breite Zulassung?

In den USA schreitet die Zulassung von Spot-Krypto-ETFs weiter voran. Nach der Genehmigung mehrerer physisch hinterlegter Bitcoin-ETFs Anfang 2024 stehen nun auch Produkte auf andere Kryptowährungen wie Ethereum, Solana oder XRP zur Diskussion.

Die US-Börsenaufsicht SEC plant ein vereinfachtes Zulassungsverfahren, das künftig eine schnellere Einführung weiterer Krypto-Spot-ETFs ermöglichen soll. Zwar wurde die Umsetzung zuletzt durch haushaltsbedingte Verzögerungen innerhalb der US-Regierung gebremst, dennoch rechnen Marktbeobachter mit einer schrittweisen Freigabe zusätzlicher ETFs in den kommenden Wochen. 

Für Anleger in Europa sind diese Entwicklungen insofern spannend, als dass sie erfahrungsgemäß auch hierzulande zu mehr Nachfrage und wachsendem Interesse an Krypto-ETFs und vergleichbaren Produkten wie ETPs führen könnten.

Investieren mit Bitpanda

Da in Europa aktuell keine klassischen Krypto-ETFs verfügbar sind, bietet die direkte Investition in Kryptowährungen eine echte Alternative. Über Bitpanda kannst du einfach und flexibel in Coins wie Bitcoin, Ethereum oder Solana investieren, ohne Umweg über börsengehandelte Produkte. Unsere benutzerfreundliche Plattform ermöglicht dir, dein Portfolio individuell zusammenzustellen und zu diversifizieren.

Deine Vorteile mit Bitpanda im Überblick

  • Direkte Kontrolle: Im Gegensatz zu Krypto-ETFs besitzt du die Coins und Token tatsächlich und kannst sie für Staking, Trading oder andere Zwecke im Krypto-Ökosystem nutzen.

  • Breitere Auswahl: Mit Bitpanda hast du Zugang zu einer Vielzahl von Kryptowährungen.

  • Flexibilität: Du kannst selbst entscheiden, wann und wie viel du investieren möchtest, ohne an Börsenzeiten gebunden zu sein.

  • Niedrige Einstiegshürden: Bereits mit kleinen Beträgen kannst du auf Bitpanda in Kryptowährungen investieren und so schrittweise dein Portfolio aufbauen.

  • Sparpläne: Bitpanda ermöglicht es dir, regelmäßige Sparpläne für Kryptowährungen einzurichten, um langfristig vom Cost-Average-Effekt zu profitieren.

  • Geringe Gebühren: Im Vergleich zu den Gebühren vieler Krypto-ETFs kannst du bei Bitpanda oft günstiger investieren, wodurch am Ende mehr von deiner Rendite übrig bleibt.

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Häufig gestellte Fragen zum Thema Krypto-ETFs

Hier findest du weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Krypto-ETFs.

Welcher Krypto-ETF ist der beste? 

Einen besten Krypto-ETF gibt es nicht. Entscheidend sind deine persönlichen Anlageziele. In Europa handelt es sich bei vielen sogenannten Krypto-ETFs eigentlich um ETPs oder ETNs. Physisch besicherte Produkte gelten als besonders transparent, während ETNs zusätzliche Risiken wie das Emittentenrisiko mitbringen. Vergleiche daher Produktstruktur, Kosten und Anbieter, bevor du dich entscheidest.

Wie vergleiche ich Krypto-ETFs miteinander? 

Beim Vergleich von Krypto-ETFs solltest du auf folgende Kriterien achten:

  • Kosten (TER): Eine niedrige Gesamtkostenquote erhöht deine Rendite.

  • Physische oder synthetische Besicherung: Physisch besicherte ETFs halten die zugrundeliegenden Kryptowährungen direkt und liegen daher näher am eigentlichen Kurs der Währung.

  • Liquidität: Wähle ETFs, die an etablierten Börsen gehandelt werden.

  • Emittent und regulatorischer Rahmen: Vertraue auf Emittenten mit einer guten Marktstellung und geprüfter Regulierung.

Wie sinnvoll ist ein Krypto-ETF-Sparplan? 

Ein Krypto-ETF-Sparplan ist sinnvoll, wenn du regelmäßig und langfristig in Kryptowährungen investieren möchtest. Durch monatliche Einzahlungen kannst du vom Cost-Average-Effekt profitieren und Schwankungen der Kurse besser ausgleichen. Das eignet sich besonders für Anleger mit einer langfristigen Strategie.

Wo kann ich Krypto-ETFs kaufen? 

In Europa sind derzeit keine klassischen Krypto-ETFs handelbar. Stattdessen kannst du über Online-Broker und Plattformen wie Bitpanda in Krypto-ETPs investieren. Diese Produkte werden an regulierten Börsen wie Xetra oder SIX Swiss Exchange gehandelt und lassen sich ähnlich einfach kaufen wie herkömmliche ETFs.

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