Anfänger
Lektion 7
6 min

Was versteht man unter dem Begriff "Mining Difficulty"?

Die Mining Difficulty (Mining-Schwierigkeit) ist eine Maßeinheit, die beim Mining einer Kryptowährung wie Bitcoin verwendet wird und sich auf die Schwierigkeit und den Zeitaufwand bezieht, den richtigen Hash für jeden Block zu finden. 

  • Die Mining Difficulty misst, wie schwierig das Auflösen der komplexen kryptographischen Rätsel ist, die beim Mining-Prozess verwendet werden.

  • Die Schwierigkeit des Schürfens neuer Einheiten steigt oder sinkt mit der Zeit, abhängig von der Anzahl der Miner im Netz.

  • Der Anstieg der Schwierigkeit ist notwendig, um die angestrebte Blockzeit einzuhalten.

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Was ist die Mining Difficulty beim Krypto-Mining?

Bei Kryptowährungen, die ein PoW-Validierungssystem (Proof-of-Work) verwenden, müssen "Miner" mit ihren Computern komplexe mathematische Rätsel lösen, um neue Kryptowährungen zu erstellen. Im Fall von Bitcoin sammeln die Computer der Miner, auch Nodes genannt, alle zehn Minuten einzelne Transaktionen und bündeln sie zu Blöcken, was die feste "Blockzeit" von Bitcoin ist. Die Computer konkurrieren dann um die Lösung eines komplexen kryptographischen Rätsels, um den neuen Block für die Blockchain als Erster zu validieren. Je beliebter eine Kryptowährung wie Bitcoin wird, desto mehr Computer nehmen an diesem Peer-to-Peer-Validierungsnetzwerk teil. Mit mehr Teilnehmern und mehr Rechenleistung steigt auch die sogenannte "Hashpower" des gesamten Netzwerks entsprechend an. Diese wird auch als Mining Difficulty oder -Schwierigkeit bezeichnet.

Die Mining Difficulty wird im Bitcoin-Netzwerk nach dem Mining von 2.016 Blöcken im Netzwerk automatisch angepasst. Eine Anpassung der Schwierigkeit nach oben oder unten hängt von der Anzahl der Teilnehmer im Mining-Netzwerk und deren kombinierter Hashpower ab.

Mining-Ausrüstung 

In den Anfängen des Mining nutzten die Miner die Zentraleinheiten (CPUs) ihrer PCs zum Schürfen von Bitcoin. Mit der Zeit erkannten die Miner, dass Grafikkarten (GPUs) besser für das Bitcoin Mining geeignet sind. Allerdings brauchen Grafikkarten auch mehr Energie. In den letzten Jahren wurden spezielle "ASICs" (Application Specific Integrated Circuit Chips) eigens für das Bitcoin Mining entwickelt. Derzeit werden Bitcoin und eine Reihe anderer digitaler Währungen über Mining-Pools geschöpft, in denen sich viele Miner zusammentun und ihre Hash-Raten im Streben nach Block Rewards kombinieren.

Die rechnerische Schwierigkeit des Krypto-Minings

Das Lösen der mathematischen Rätsel für die Erstellung gültiger Blöcke erfordert eine enorme Rechenleistung. Da der Schwierigkeitsgrad ständig steigt, schließen sich Miner in Bitcoin-Mining-Pools zusammen, um die mathematischen Rätsel gemeinsam zu lösen. Der erste einzelne Miner oder Mining-Pool, der den richtigen Hash findet, erhält den Block Reward. 

In der Regel bestehen Block Rewards aus neuen Coins oder Token, die in einem Blockchain-Netzwerk wie Bitcoin vorkommen. In einem Mining-Pool werden die Block Rewards unter den Teilnehmern im Verhältnis zu ihrem Anteil an der Rechenleistung im Mining-Pool aufgeteilt. Auf diese Weise wird jeder Teilnehmer angemessen in den Prozess eingebunden.  

Das begrenzte Angebot von Bitcoin

Im Gegensatz zu Gold, von dem es noch unentdeckte Vorkommen auf dem ganzen Planeten (und im Weltall) gibt, hat Bitcoin eine begrenzte und endliche Anzahl von 21 Millionen Einheiten. Bis April 2023 wurden bereits etwa 19 Millionen Bitcoins geschürft, und Schätzungen zufolge wird der letzte Bitcoin im Jahr 2140 geschürft sein. 

Nachdem alle 21 Millionen Bitcoins geschürft worden sind, müssen die Miner nach wie vor zum Erhalt des Bitcoin-Netzwerks beitragen. Neue Blöcke werden weiterhin erzeugt, aber die Rewards ändern sich. Anstatt neue Coins als Block Rewards zu erhalten, bekommen Miner einen Anteil der von Personen bezahlten Gebühren für das Senden von Transaktionen innerhalb des Netzwerks.

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