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08/27/2026

9 Min. Lesezeit

Was ist Bitcoin?

Bitpanda Academy Beginners 5 What Is Bitcoin

Bitcoin war die weltweit erste Kryptowährung, die den Weg für alle anderen Kryptowährungen ebnete. Bitcoin wurde 2008 von Satoshi Nakamoto erfunden, dessen wahre Identität nicht bekannt ist. Die Position von Bitcoin als bekannteste und beliebteste Kryptowährung der Welt ist bis heute unangefochten.

  • Bitcoin war die erste dezentrale Kryptowährung

  • Die Erfindung von Bitcoin war das erste Beispiel für die konkrete Anwendung der Blockchain-Technologie

  • Bitcoin ist die weltweit beliebteste Kryptowährung sowohl was die Marktkapitalisierung als auch die Dominanz betrifft

  • Das Angebot ist auf eine feste Anzahl von maximal 21.000.000 Bitcoins begrenzt

  • Bitcoin inspirierte alle anderen Kryptowährungen, auch als "alternative coins" (oder kurz "altcoins") bekannt

  • Niemand weiß, wer der tatsächliche Erfinder von Bitcoin ist

Was ist Bitcoin?

Bitcoin ist eine digital verschlüsselte Währung, die auf der Blockchain-Technologie basiert. Als Blockchain bezeichnet man eine nicht veränderbare und verteilte Transaktionsdatenbank.

Bitcoin wurde im Jahr 2008 von Satoshi Nakamoto erfunden. Es ist bis heute nicht bekannt, ob sich hinter diesem Pseudonym eine oder mehrere Personen verbergen.

Im Jahr 2009 wurde Bitcoin als Open Source Software gestartet. Interessierte konnten der Community beitreten und sich an der Bitcoin-Entwicklung beteiligen.

Bitcoin war die weltweit erste Kryptowährung und nahm daher die Rolle des Wegbereiters für alle nachfolgenden Kryptowährungen, die sogenannten “Altcoins”, ein.

Das Vertrauen in Bitcoin wird anhand der Blockchain-Technologie bestimmt. In der Blockchain werden alle Transaktionen aufgezeichnet und für alle Nutzer sichtbar gemacht. Die kryptographische Technologie stellt sicher, dass niemand zweimal genau die gleichen Währungseinheiten ausgeben kann.

Für alle 210.000 geminten Blöcke wird ein Ereignis ausgelöst, das als Halving bekannt ist. Ein Bitcoin Halving tritt ein, wenn die Blockbelohnungen für Miner auf der Bitcoin-Blockchain halbiert werden. Dadurch wird die Anzahl der neu in Umlauf gebrachten Coins reduziert. Die ursprüngliche Bitcoin-Blockbelohnung betrug 50 BTC. Die aktuelle Blockbelohnung liegt bei 6,25 BTC und nach dem nächsten Halving wird die Blockbelohnung 3,125 BTC betragen.

Neben dem Halving spielt auch der aktuelle Kurs eine zentrale Rolle für Bitcoin. Auf Bitpanda kannst du den Bitcoin Kurs und viele weitere Kryptowährungen jederzeit verfolgen.

Was ist der Zweck von Bitcoin?

Im Bitcoin Whitepaper kann man nachlesen, dass Bitcoin das weltweit erste "Peer-to-Peer-System für elektronisches Bargeld" ist, mit dem "Online-Zahlungen direkt von einer Partei an eine andere gesendet werden können, ohne ein Finanzinstitut zu durchlaufen."

In gewisser Weise weicht Bitcoin aufgrund von Skalierungsproblemen von dieser ursprünglichen Idee ab, da die Anzahl der Transaktionen, die das Bitcoin-Netzwerk verarbeiten kann, begrenzt ist. Derzeit wird Bitcoin hauptsächlich als spekulative Wertanlage verwendet, ähnlich wie digitales Gold oder Gold 2.0.

Am 1. August 2017 wurde nach einer hitzigen Debatte rund um die Skalierbarkeit von Bitcoin eine neue Blockchain namens Bitcoin Cash ins Leben gerufen. Sie ist eine Abspaltung (Hard Fork) von der ursprünglichen Bitcoin-Blockchain.

Kann Bitcoin zu kriminellen Zwecken missbraucht werden?

Bitcoin wird, genau wie traditionelles Fiat-Geld wie US-Dollar oder Euro, auch zu kriminellen Zwecken missbraucht. Im Gegensatz zu Transaktionen mit herkömmlichem Papiergeld können Bitcoin-Transaktionen jedoch von jedem eingesehen und nachverfolgt werden. Obwohl Bitcoin in den Medien häufig mit dem "Darknet" und verschiedenen kriminellen Aktivitäten in Verbindung gebracht wird, ist die Kryptowährung für unlautere Zwecke eigentlich eher ungeeignet. Es gibt sogar spezialisierte Unternehmen, die Regierungsbehörden dabei unterstützen, fragwürdige Transaktionen mit Kryptowährungen nachzuvollziehen.

Das Vertrauen in Bitcoin wird dadurch aber keineswegs geschwächt. Dank dem Umstand, dass die öffentliche Bitcoin-Datenbank transparent ist und alle Transaktionen eingesehen werden können, bleibt Bitcoin die weltweit meistverwendete Kryptowährung. In folgender Grafik findest du die wichtigsten Informationen über Bitcoin.

Wie funktioniert Bitcoin?

Jetzt weißt du also, was ein Bitcoin ist. Das ist die Grundlage, um die Funktionsweise hinter dieser digitalen Währung zu verstehen. Um eine Transaktion tätigen zu können, benötigst du eine sogenannte Wallet.

Eine Wallet kannst du dir wie eine digitale Brieftasche vorstellen. Sie funktioniert über zwei wichtige Elemente: den Private-Key und den Public-Key. Beide Keys sowie eine sogenannte Seed Phrase erhältst du automatisch, sobald du eine Wallet erstellst. Die Seed Phrase benötigst du beispielsweise, um deine Wallet wiederherzustellen. Den Private- und Public-Key brauchst du hingegen, um Zahlungen bzw. Transaktionen im Wert von Bitcoin zu tätigen.

Kurze Erklärung der beiden Keys:

  • Private-Key: Ein privater Schlüssel, mit dem du Zahlungen signieren und beweisen kannst, dass die BTC wirklich dir gehören.

  • Public-Key: Ein öffentlicher Schlüssel, mit dem du BTC empfangen kannst.

Das gesamte Bitcoin-Netzwerk überprüft die Transaktionen

Schauen wir uns das Ganze in einem Beispiel an. Du weißt jetzt, was ein Bitcoin ist und wie er funktioniert, woraufhin du beim Online-Händler eine Zahlung in der digitalen Währung tätigst. Die Transaktion wird mit deinem Private-Key verschlüsselt und an das gesamte Bitcoin-Netzwerk verschickt.

Alle mit dem Netzwerk verbundenen Computer – sogenannte Nodes – überprüfen diese Transaktion. Sie kontrollieren, ob der Coin wirklich existiert und ob er nicht schon einmal ausgegeben wurde. Verläuft alles positiv, gelangt die Transaktion in einen Pool, aus dem Miner neue Blöcke bilden. Miner sind Computereigentümer, die dem Netzwerk ihre Rechenleistung und Energie zur Verfügung stellen.

Diese Miner versuchen mit ihrer Rechenleistung, mathematische Aufgaben zu lösen. Erst wenn sie diese Aufgabe lösen, ist es möglich, einen neuen Block an die bestehende Kette – die Blockchain – anzuhängen. In diesem Block befinden sich auch alle vorherigen Transaktionen. Als Belohnung für das Lösen dieser komplexen Aufgabe erhalten Miner neue Bitcoin sowie die Transaktionsgebühren der Nutzer.

Die Blockchain selbst kannst du dir am besten wie ein öffentliches, dezentrales Kassenbuch vorstellen, welches gleichzeitig auf mehreren Computern gespeichert ist. Genau das macht es so sicher. Sollte ein Hacker versuchen, eine Transaktion nachträglich zu ändern, müsste er die Mehrheit aller Netzwerke hinters Licht führen, wozu er unglaublich viel Rechenleistung benötigen würde. Ein Mechanismus, der auch als Proof of Work-Mechanismus bekannt ist.

Aber wann gilt der Zahlungsvorgang eigentlich als abgeschlossen? In der Regel dann, wenn mehrere neue Blöcke nach deinem Block angehängt wurden. Du kannst dir den Prozess so vorstellen: Je tiefer eine Transaktion in der Blockchain verankert ist, desto geringer ist die Chance, eine Transaktion rückgängig zu machen.

Bitcoin wird daher zunehmend auch als digitales Zahlungsmittel eingesetzt. Sein Vertrauen basiert auf zwei Kernpunkten: komplexen mathematischen Aufgaben und einer geschlossenen Gemeinschaft im Netzwerk. Wichtige Informationen, um genau zu verstehen, was der Bitcoin eigentlich wirklich ist.

Kann Bitcoin zu kriminellen Zwecken missbraucht werden?

Bitcoin wird, genau wie traditionelles Fiat-Geld (US-Dollar, Euro), auch zu kriminellen Zwecken missbraucht. Doch im Gegensatz zu Transaktionen mit herkömmlichem Papiergeld können Bitcoin-Transaktionen von jedem eingesehen und nachverfolgt werden. Obwohl Bitcoin in den Medien häufig mit dem „Darknet“ und verschiedenen kriminellen Aktivitäten in Verbindung gebracht wird, ist die Kryptowährung für unlautere Zwecke trotzdem eher ungeeignet. Es gibt sogar spezialisierte Unternehmen, die Regierungsbehörden dabei unterstützen, fragwürdige Transaktionen mit Kryptowährungen nachzuvollziehen.

Was ist der Zweck von Bitcoin?

Im Bitcoin-Whitepaper kannst du nachlesen, dass Bitcoin das weltweit erste „Peer-to-Peer-System für elektronisches Bargeld“ ist, mit dem Online-Zahlungen direkt von einer Partei an eine andere gesendet werden können, ohne ein Finanzinstitut zu durchlaufen.

In gewisser Weise weicht Bitcoin aufgrund von Skalierungsproblemen von dieser ursprünglichen Idee ab, da die Anzahl der Transaktionen, die das Bitcoin-Netzwerk verarbeiten kann, begrenzt ist. Derzeit wird Bitcoin hauptsächlich als spekulative Wertanlage verwendet, ähnlich wie digitales Gold oder Gold 2.0.

Am 1. August 2017 wurde nach einer hitzigen Debatte rund um die Skalierbarkeit von Bitcoin eine neue Blockchain namens Bitcoin Cash ins Leben gerufen. Sie ist eine Abspaltung (Hard Fork) von der ursprünglichen Bitcoin-Blockchain.

Wie kann ich Bitcoin kaufen?

Bitcoin kannst du über eine Krypto-Plattform kaufen, indem du ein Konto erstellst, Fiat-Geld einzahlst und damit Bitcoin erwirbst. Wichtig ist dabei, eine seriöse Plattform zu wählen und auf Sicherheit sowie Gebühren zu achten.

Wenn du Bitcoin unkompliziert kaufen möchtest, kannst du das gleich hier bei Bitpanda tun:

Schritt 1: Öffne die Bitpanda-Plattform

Auf der Bitpanda-Plattform kannst du mehr als 600 Kryptowährungen kaufen, darunter auch Bitcoin. Öffne die Plattform und klicke oben rechts auf den Button „Jetzt loslegen“.

Schritt 2: Eröffne ein Konto

Registriere dich auf der Bitpanda-Plattform. Zu Beginn gibst du zunächst deinen Vor- und Nachnamen, deine E-Mail-Adresse und ein sicheres Passwort ein. Anschließend durchläufst du einen Verifizierungsprozess – häufig ein VideoIdent-Verfahren. Dort bestätigst du mit einem gültigen Ausweisdokument deine Identität und erhältst anschließend Zugang zu deinem Konto.

Schritt 3: Zahle Fiat-Währung auf dein Konto ein

Um Fiat-Währung einzuzahlen, stehen dir unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Du kannst zwischen Giropay, SOFORT, SEPA, Skrill, Visa, Mastercard, NETELLER, Apple Pay und PayPal wählen. 

Schritt 4: Kaufe jetzt Bitcoin

Logge dich in dein Konto ein und navigiere zum Dashboard. Innerhalb des Dashboards kannst du über die Suchfunktion nach bestimmten Assets suchen. Gib dort Bitcoin ein. Als Nächstes gibst du an, wie viel Geld du investieren möchtest, und bestätigst die Transaktion. 

Zu Beginn liegen die Bitcoins auf der Online-Wallet der Bitpanda-Plattform. Du entscheidest selbst, ob du sie dort liegen lassen möchtest oder in einer Hardware- oder Software-Wallet sicher aufbewahrst.

Gut zu wissen: Hardware-Wallets gelten im Krypto-Space als Goldstandard. Es handelt sich dabei um ein physisches Gerät – häufig ein USB-Stick – auf dem du deine Kryptowährungen offline aufbewahren kannst. Doch wenn du noch am Anfang stehst, lohnt es sich, zu Beginn den Plattform-Wallets zu vertrauen. So konzentrierst du dich zu Beginn vollständig auf die Kryptowährungen. Ganz ohne komplexe Keys oder Seed Phrases – später kannst du immer noch wechseln.

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